ÖWR-Landesverband Steiermark
NOTRUF 130
(Landeswarnzentrale)

Medaillenregen für die Steiermark

Vom 14. Bis 16. Juli fanden in Salzburg die 53. Bundesmeisterschaft im Rettungsschwimmen der Österreichsuchen Wasserrettung bzw. die 42. Österreichische Meisterschaft im Rettungsschwimmen statt. Teilgenommen haben die Österreichische Wasserrettung mit den Landesverbänden Steiermark, Oberösterreich, Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Wien und Salzburg, das Team Austria der ÖWR (Nationalmannschaft), der Arbeitersamariterbund Österreich, das Österreichische Jugendrotkreuz, die Polizei und das Österreichische Bundesheer. Weiters nahmen auch Teilnehmer aus Deutschland, Polen und der Schweiz teil. Die Open Water Wettkämpfe wurden am Wallersee, die Poolbewerbe im Freibad Leopoldskron in Salzburg abgehalten. Insgesamt kämpften 150 Teilnehmer um Bruchteile von Sekunden. Freitag Nachmittag und Samstag Vormittag wurden die Bewerbe am See durchgeführt, wobei es unter anderem galt mit einem Rettungsboard eine 400 m bzw, 800 m Strecke schnellstmöglich zurückzulegen und ein Opfer aufzunehmen. Weiters mussten Opfer mittels Gurtretter und Flossen gerettet werden, und das alles bei strömendem Regen , starkem Wind und eher frischen Temperaturen.

Am Samstagnachmittag gab es eine leichte Wetterbesserung und die Athleten in den Altersklassen Jugend ( bis 18 Jahre) und allgemeine Klasse zeigten ihr atemberaubendes Können im 50 m Becken des Freibades Leopoldskron in Salzburg. Retten der Tauchpuppe mit und ohne Gurtretter, Staffelbewerbe und einige weitere Bewerbe brachten auch das Publikum zu extremen Begeisterungsausbrüchen. Spannung bis zum erlösenden Anschlag an der Beckenwand, der oft nur wenige hundertstel Sekunden Unterschied zeigte. In der Disziplin Retten der Tauchpuppe mit Flossen wurden sowohl bei den Damen als auch bei den Herren neue österreichische Rekorde geschwommen.

Aber das Erfreulichste war das Abschneiden des Landesverbandes Steiermark mit den Athleten Johanna Beutle, Lena Taibinger, Zoe Schäfer, Maximilian Kamencek, Paul Freyler, Alexander Wielandt, Lucas Hubert und Stipo Grgic.

Sie konnten bei den Bewerben insgesamt 13 Gold-, 26 Silber – und 17 Bronzemedaillen erschwimmen.

Der Staatsmeistertitel im Retten der Tauchpuppe ging an Maximilian Kamencek und die Staffel unserer männlichen Jugend konnte sich im Rescue Tube Rescue Bewerb ebenfalls den Staatsmeistertitel sichern.

Die Athleten wurden von den beiden Trainerinnen, Tanja Trumler und Magdalena Beutle, bestens auf die Meisterschaft vorbereitet.

Es war ein ganz besonderer Tag für die gesamte Österreichische Wasserrettung und im Besonderen für den Landesverband Steiermark unter der Führung von Susanne Kamencek, die mit dem Präsidenten Manfred Kamencek jedem Einzelnen für diese herausragenden Leistungen und dem vorangegangenen harten Training besonders dankt.

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